Bericht über die Tagung 2010 in Bern

From NNVM (Netzwerk der Naturwissenschaftlichen Vereinigungen in Mitteleuropa)
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Phantastische NNVM-Jahrestagung 2010 in der Schweiz
Von Dr. Volker Münchau (Lübeck), mit ergänzenden Beiträgen von Prof Dr. Peter Finke (Bielefeld)

Einleitung

Die diesjährige Tagung des NNVM fand vom Freitag dem 10. bis Montag dem 14. September in Bern und im Berner Oberland statt. Sie wurde unter der organisatorischen Leitung des Geschäftsführers der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT), Christian Preiswerk, konzipiert und wurde von der „Naturforschenden Gesellschaft in Bern” ausgerichtet.

Die Schweizer Kollegen und Freunde hatten auf verschiedenen Organisationsebenen ein dichtes und höchst vielseitiges Programm in einer der großartigsten Landschaften Mitteleuropas zusammengestellt. Beteiligt waren die Naturforschende Gesellschaft Bern als gastgebende Vereinigung mit ihrem Noch-Präsidenten, dem Physiker Prof. Dr. E. Flückiger, und seinem designierten Nachfolger,dem Geologen Priv.-Doz. Dr. M. Herwegh, die SCNAT als Dachorganisation mit ihrem Direktor Dr. J. Pfister, die Plattform „Naturwissenschaft und Region” (PNWR) mit ihrer Präsidentin Maria von Ballmoos, das Berner Museum für Naturkunde, vertreten durch seinen ehemaligen Kustos Dr. P. Lüps, sowie nicht weniger als neun weitere Führerinnen und Führer, die uns zusätzlich zu den bereits Genannten durch diese Tage begleitet haben.

Von seiten des Netzwerks NNVM waren außer Bern Vertreter folgender Gesellschaften erschienen: Bielefeld, Bonn, Cottbus, Lübeck, Mainz, Münster, Schwäbisch-Gmünd (sämtlich D), sowie Lugano (CH). Leider hatten weitere Vereinigungen, u.a. auch aus Österreich, mit Bedauern aus terminlichen Gründen absagen müssen.

Christian Preiswerk hatte die gute Idee, das ganze Programm auf Exkursionen abzustellen, diese fachlich äußerst vielseitig anzulegen und von Bern ausgehend bis an den Fuß des Eiger in einem sich Tag für Tag erweiternden Raum anzuordnen.

Freitag, 10.09.2010

Die Mitglieder der Lenkungsgruppe des NNVM trafen sich zunächst mit Herrn Preiswerk zu einer ersten Vorbesprechung der Tagung am Nachmittag um 14 Uhr. Gebäude der Akademie der Naturwissenschaften der Schweiz.

Ab 16 Uhr konnten sich die Teilnehmer im Foyer der Burgerbibliothek zur Tagung registrieren lassen und erhielten die sorgfältig zusammengestellten Tagungsunterlagen. Ab hier startete dann gegen 17 Uhr eine Führung durch die Berner Altstadt (Unesco-Welterbe), die von zwei erfahrenen und humorvollen Stadtführerinnen in zwei parallelen Gruppen durchgeführt wurde.

Bern wurde 1191 neben der Burg Nydegg hoch über der sie als Schleife von drei Seiten umfließenden Aare gegründet. Die mittelalterlichen Bauten der Stadt liegen in diesem Gebiet des heute weit über die inneren Teile der Aareschleife gewachsenen Stadt Bern. Von der Münstergasse ging es über den Theaterplatz vorbei am „Kindlifresserbrunnen” zu den wunderschönen Fassaden der Zunfthäuser in der Brunn- und Kramgasse. Weiter führte der Weg zum Rathaus. Hier wurde uns in alten Gewölben das Wasserleitungssystem des historischen Bern demonstriert und erklärt. Vom entgegengesetzten, dem südlichen Teil des alten Bern zu dem wir geführt wurden, hat man einen wunderbaren Blick auf den tiefliegenden Teil von Bern mit der Aareschleife. Am Portal des Münsters (1421 bis 1598) hörten wir die Schilderungen zu den Skulpturen im Tympanon wenn beim Jüngsten Gericht Gott die Seligen von den Verdammten trennt.

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Die Skulpturen am Tympanon des Münsters

Am ehemaligen Wohnhaus Albert Einsteins vorbei endete die Stadtführung in der Gerechtigkeitsgasse. Hier liegt auch der „Klötzlikeller”, ein historisches Restaurant, in dem wir von Herrn Dr. Pfister und Herrn Prof. Dr. Flückiger im Namen der Akademie der Naturwissenschaften und der Naturforschenden Gesellschaft in Bern begrüßt und zu einem ausgezeichneten Abendessen eingeladen wurden.

Sonnabend, 11. 09. 2010

Der Tag begann mit der alljährlichen NNVM-Konferenz. Der Sprecher des Netzwerks, Herr Prof. Dr. Finke, eröffnete die Tagung mit einem Dank an die Gastgeber. Anschließend begrüßte Herr Prof. Dr. Flückiger die Teilnehmer und legte in einem kurzen Referat die Situation und Organisation der schweizerischen naturforschenden Gesellschaften dar. Die Diplombiologin Frau Maria von Ballmoos, zurzeit Präsidentin der „Plattform der Naurwissenschaften und Region”, NWR, der SCNAT referierte sodann über die Bedeutung der naturforschenden Vereine in der und auf für die Gesellschaft.

Herr Prof. Dr. Finke legte daraufhin in einem von einer Präsentation gestützten Rechenschaftsbericht die Arbeit des Lenkungskreises in den letzten 12 Monaten dar und referierte über Gedanken zur Steigerung der Bedeutung des NNVM innerhalb der einzelnen naturwissenschaftlichen Vereine. Es schloss sich eine lebhafte Aussprache an, an der sich neben Vertretern des Lenkungskreises und der SCNAT u.a. Frau Sylvie Nicoud (La Murithienne, Sion), Herr Prof. Dr. Schlegel (Paderborn), Herr Prof. Dr. D. Rodi (Schwäbisch-Gmünd), sowie Herr Dr. H.-J. Roth (Bonn) beteiligten.

Den Abschluss bildete die Wiederwahl der Mitglieder der Lenkungsgruppe des NNVM, wobei auch der Wunsch ausgesprochen wurde, dass ein Schweizer Vertreter in dieselbe eintreten möge, um die weitere Zusammenarbeit im Auge zu behalten. Der Nachmittag begann mit einer interdisziplinär angelegten Exkursion in die nähere Umgebung an die Aare bei Elfenau. Unter dem Motto „Kunst am Wasser” haben dort Künstler an diversen Standorten ihre Visionen zur Gegenwart dargestellt. Durch die Erklärungen der Führerin wurden uns Gedanken zu den Werken nähergebracht, zu denen ohne solche hilfreiche Hinweise sicher viele Teilnehmer einen schwereren Zugang gehabt hätten. Es schloss sich eine Führung von Herrn Carl`’ Antonio Balzari zur Vogelwelt und Frau Béatrice Lüscher zu den an der Aare lebenden Amphibien und Libellen an. Dabei erhielten wir auch Erläuterungen zur Renaturierung der Aarelandschaft und zur Ökologie der Aareauen. Der Tag schloss sehr stimmungsvoll mit einem Apero und einem gemeinsamen Abendessen in der „Casa im Schwellenmätteli” an der rauschenden Aare.

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“Dämmerung”; Installation von Holzstühlen in der Elfenau von Milvia Quadrio, Olivone

Sonntag 12.09.

Heute führte uns eine ganztägige Exkursion in den Naturpark Gantrisch. Hierzu ging es mit einem von der SCNAT gecharterten Omnibus aus Bern hinaus ins Voralpenland, wo wir u.a. die Kuppe des Selibül erwanderten. Von hier aus hatten wir einen phantastischen Blick auf den Alpenhauptkamm mit den sonnenbeschienenen Gipfeln von Jungfrau, Mönch und Eiger, um dann dort an Ort und Stelle in einem halbstündigen Feuerwerk von Herrn Dr. Herwegh eine höchst anschauliche Kurzvorlesung über die Geologie der Präalpen seit der Trennung Laurasias von Gondwana im ausgehenden Perm geboten zu bekommen („zwei Semester in einer halben Stunde”).

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Tagungsteilnehmer beim Vortrag von Herrn Dr. Herwegh

Südlich von uns liegend sahen wir das Jungfraujoch mit der früher vom anwesenden Prof. Flückiger geleiteten Forschungsstation mit Observatorium. Von dort aus können Beobachtungen mit einer Klarsicht erfolgen, die sonst nur aus der Troposphäre möglich sind.

Mit Herrn Philippe Moesch, Vorsteher des Waldamtes in der Region Gantrisch-Gurnigel, wanderten wir anschließend durch einen baumbestandenen Teil des Naturparks. Er erläuterte den Waldbau und die forstliche Wald Problematik der Gegend. Eine Mittagspause in der Stierenhütte bei köstlichem Käse und kerniger Wurst - wiederum Dank an den SCNat für die Einladung - frischten die Lebensgeister wieder auf.

Nach einem Defekt des Omnibusses (der später wieder behoben war) mussten wir auch die restlichen Stationen im Gantrisch-Gebiet zu Fuß erledigen, was uns aber nicht schwer fiel. Der Nachmittag war zunächst angefüllt mit einem Vortrag im Revier des Wildhüters Willi Michel zum Thema des Schalenwilds und der wieder neu einwandernden Beutegreifer Wolf und Luchs.

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Silberdistel am Wegesrand

Letzte Station dieses prall angefüllten Tages war ein Spaziergang zur nahen Wasserscheide mit weitem Blick ins Tal des Thuner Sees. Es ging vorbei an herbstlich mit vielen Blüten geschmückten Wiesen. Dominierend blühten Enzianarten, u.a. Schwalbenwurz- und Gefranster Enzian. Silberdisteln standen an vielen Stellen am Wegesrand.

Gefranster Enzian

Gefranster Enzian

Auf der Wasserscheide erläuterte der Ornithologe Herr Willy Jakob die topografische Besonderheit der Gegend: Diese Örtlichkeit stellt zwischen den seitlichen höheren Bergen einen idealen Pass für durchziehende Insekten und Vögel dar und ist deshalb seit langer Zeit besonders im Herbst bei Beobachtern des sichtbaren Vogelzuges am Tage als Dauerbeobachtungsort beliebt und bewährt. Durch die aufsteigenden Winde kommen im September und Oktober viele Zugvögel und wandernde Schmetterlinge durch dieses Nadelöhr. Mit Spektiven ausgerüstet, standen auch jetzt etwa fünfzehn Ornithologen bereit, doch leider hatten bis auf viele Rauchschwalben, einen Fischadler und eine Rohrweihe die meisten Zugvögel für diesen Tag ihren Zug abgesagt. Aber die Blumenpracht auf den Wiesen entschädigte uns mehr als genug.

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Der Pass für durchziehende Insekten und Vögel

Mit dem Bus ging es gegen 18 Uhr zurück nach Bern, für die Lenkungsgruppe in unser gemeinsames Quartier, den „Goldenen Schlüssel” im Zentrum Berns. Damit war für einige Teilnehmer die diesjährige NNVM-Tagung auch beendet, denn regulär enden die Tagungen des NNVM am Sonntagabend. Zum Glück konnten diesmal aber die meisten Teilnehmer noch bleiben.

Montag, 13.09.2010

Seit einigen Jahren organisiert das NNVM seine Jahrestagungen so, dass am folgenden Montag eine Zusatzexkursion angeboten wird. Wiederum hatte die Naturforschende Gesellschaft in Bern dies phantastisch organisiert und der Tag wurde diesmal im wahrsten Sinne zum absoluten Höhepunkt. Es ging mit einem Kleinbus nach Grindelwald in die unmittelbare Nachbarschaft des Eiger, mit der Seilbahn hinauf nach Pfingstegg und dann zu Fuß auf einem schmalen, aber gut ausgebauten Bergpfad hinauf zum etwa 300 Meter höher gelegenen Berghaus Bäregg. Das Thema war heute: Der Klimawandel im Gebiet des Kleinen Grindelwaldgletschers und die Auswirkungen der Temperaturerhöhung auf die Landschaft. Wieder begleitete uns Herr Prof. Flückiger.

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Der Blick beim Aufstieg

Auf der Pfingstegg wurden wir vom Lehrer und Bergführer Herrn Marco Bomio, einem drahtigen, durchtrainierten Endsechziger, empfangen. (Es regnete zum ersten Male während unserer Tagung - seit dem Vorabend.) Wetterbericht und Bergführer versprachen aber Aufklaren während der nächsten Stunde. Sie sollten Recht behalten.

Herr Bomio nutzte den Zwangsaufenthalt zu einem Referat über die Anstrengungen der Kantone, die Touristen über die Folgen des Klimawandels zu informieren und Kenntnisse über Eigenheiten, Flora und Fauna der Gebiete zu vermitteln. Mit Hilfe der Fa. Texetera GmbH wurde ein elektronischer Klimaguide für das Gebiet der Jungfrau erstellt, der auf ein am Wegebeginn auszuleihendes iPhone geladen werden kann, so dass und aus diesem Programm während der Wanderung Informationen abgerufen werden können (Adresse: www.jungfrau-klimaguide.ch). Interessant ist auch, dass erstmals botanische elektronische Bestimmungshilfen für einige häufigere Alpenpflanzen abgerufen werden können, die entlang des Weges anzutreffen sind. Mit historischen Dokumenten, Bildern des Gletschers ab 1826 bis zur Gegenwart und wissenschaftlichen Publikationen wurden alle Mitgehenden versorgt, um beim Aufstieg zur Bäregg die Veränderungen in der Landschaft erkennen zu können.

Der Regen ließ wie versprochen nach und der Aufstieg konnte beginnen. Der Weg war mit festem Schuhwerk einwandfrei zu meistern. Für norddeutsche Flachländler bedeuteten Auf- und Abstieg jedoch eine bemerkenswerte Kraftanstrengung. (Mit nachfolgendem Muskelkater.)

Der Blick vom Bäregg auf das, was vom Kleinen Grindelwaldgletscher übrig geblieben ist, mussten jeden Mitwanderer von einer Veränderung unseres Klimas überzeugen. Wo 1826 ein Gletscher von mehr als 100 m Höhe sich zu Tale schob, liegt jetzt eisfreies, unbedecktes Geröll. Noch zum Ende des 19. Jahrhunderts wurden die großen Hotels in Prag, Wien, Paris mit hier gewonnenem Gletschereis zur Kühlung beliefert. In der Zwischenzeit sind einige Wände des Fels durch den fehlenden Gletscherdruck abgebrochen.

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Die Reste des Gletschers

Ein Gletschersee entstand. Wenn dieser irgendwann den Damm durchbrochen hätte, wäre es im Tal zu einer Katastrophe gekommen. Geschätzte Kosten 30 Millionen Schweizer Franken. Also wurde ein Stollen gegraben, um diese Gefahr abzuwenden. Kosten 15 Millionen Franken. Wohl dem Land, das sich das leisten kann!

Die Auswirkungen des Gletscherschwundes wurden uns erst hier deutlich: Wenn alle Gletscher verschwinden, wird im Frühjahr die Schweiz - und nicht nur dieses Land - von reißenden Strömen verwüstet und im Sommer zur wasserdürstenden Wüste.

Durch den morgendlichen Regen fiel so manch „kleiner” Wasserfall auf den Weg. Es half nichts. Da mussten wir durch. Ganz trocken ist keiner geblieben, einige wurden sogar richtig nass. Mancher spürte Lungen, Beine und Füße.

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Der Abstieg

Auf dem Abstieg, der auf gleichem Wege erfolgte, kamen uns zwei Schulklassen mit ausgebildeten Bergführern entgegen. Auf zweitägigen Exkursionen werden die Schüler an die Klimaproblematik herangeführt und müssen sich mit den entstehenden Konsequenzen auseinandersetzen.

In Gedanken an die Zukunft unserer Kinder , kamen wir schließlich wieder an der Pfingstegg an und fuhren mit der vorletzten Seilbahn des Tages wieder nach Grindelwald hinab. Dort sprachen Prof. Flückiger und Prof. Finke die Abschiedsworte. Es waren von unserer Seite herzlich empfundene Worte des Dankes für eine phantastisch organisierte Tagung in einer großartigen Landschaft. Wir sind freundschaftlich und großzügig empfangen worden und werden unsere Gastgeber in bester Erinnerung behalten. Ermüdet genossen wir die Rückfahrt vorbei am Thuner See, wieder die schneebedeckten Alpen im Rückspiegel im Sonnenschein sehend.

Es war eine wunderschöne Tagung, die die Akademie der Naturwissenschaften der Schweiz und die Naturforschende Gesellschaft in Bern für das NNVM ausgerichtet hatten. Wir danken noch einmal allen Beteiligten für Ihren Einsatz und hoffen, dass dieses Beispiel und unsere Mühe zu mehr gemeinsamer Anstrengung in der Vermittlung naturwissenschaftlichen Denkens in der Gesellschaft führt. Unterschwellige Ängste und Heilslehren von Esoterikern und Ideologen werden nicht zu einem tragfähigen Konsens der Gesellschaft führen.

Daher unterstützen wir die Ziele der schweizerischen „Plattform Naturwissenschaften und Region” (NWR) der Akademie der Naturwissenschaften der Schweiz mit dem Ziel, diesen nicht nur regional in der Schweiz, sondern europaweit Geltung zu verschaffen. Es heißt dort, die NWR

  • schafft und pflegt ein regional verankertes nationales Netzwerk für den ständigen Dialog zwischen Naturwissenschaften und der Gesellschaft,
  • unterstützt die regionalen naturforschenden Gesellschaften in ihren Aktivitäten in Bildung und Forschung mit Hilfe von koordinierten Projekten,
  • weckt das Interesse für die Naturwissenschaften und unterstützt die naturwissenschaftliche Nachwuchsförderung auf der primären und sekundären Bildungsstufe in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften,
  • vermittelt Ergebnisse von SCNAT-Projekten an ein breites Publikum und verschiedene Adressatengruppen (wie Schulen, Medien, Behörden etc.) in den Regionen, in Zusammenarbeit mit den anderen Plattformen,
  • arbeitet mit naturwissenschaftlich orientierten Museen, mit botanischen Gärten und Zoos zusammen.

Für alle mitgereisten Vertreter naturwissenschaftlicher Vereinigungen wird hier offensichtlich, dass die Existenz einer Dachorganisation wie der SCNAT große Vorteile für die Kooperation und überregionale Präsenz der in ihr versammelten Gesellschaften bietet. Umgekehrt haben aber auch wir dankbar erfahren dürfen, wie die Schweizer Freunde anerkannt haben, dass die Existenz unseres Netzwerks NNVM diese Vorteile auf die internationale Ebene ausweitet. Wir versuchen mit ihm, die Verbundenheit und Zusammengehörigkeit dieser Gesellschaften in einem grenzüberschreitenden Rahmen als eine einheitliche Bewegung sichtbar zu machen. Es hat uns gefreut, dass dies als wichtig anerkannt worden ist, Einige Teilnehmer blieben übrigens auch nach dem Ende der Konferenz noch etwas länger in Bern und nutzten somit die Tagung zu einem herrlichen Kurzurlaub, und um einige weitere von den vielen Sehenswürdigkeiten dieser schönen Stadt bei Wärme und herbstlicher Sonne zu genießen.

Weitere Links:




Siehe auch: Rückblick auf eine großartige Tagung: Das Jahrestreffen 2010 des NNVM in der Schweiz, Nachdruck eines Artikels von Peter Finke.